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Insgesamt sechs verschiedene Förderungen gibt es für Photovoltaik und Speichersysteme in der süddeutschen Universitätsstadt. Neben Zuschüssen für Balkonmodule sind auch kostenlose Einstiegsberatungen für die Installation von Photovoltaik-Anlagen stark nachgefragt.

Die Stadt Freiburg hatte im September 2019 sein Förderprogramm „Stromerzeugung erneuerbar“ aufgelegt, mit dem insgesamt sechs verschiedene Aspekte rund um Photovoltaik-Anlagen und Speicher bezuschusst werden. Besonders innovativ dabei die Förderung einer Vollbelegung der Dächer mit Solarmodulen oder auch der Zuschuss für Photovoltaik-Balkonmodule. „Die Resonanz ist sehr gut. Vor allem die kostenlosen Einstiegsberatungen werden sehr stark nachgefragt und sind weit im Voraus ausgebucht. Überwältigend ist auch die Nachfrage nach der Förderung für die Balkonmodule“, erklärt Timon Fleig vom Umweltschutzamt in Freiburg auf Nachfrage von pv magazine.

Konkrete Antragszahlen will er nicht nennen. Zudem zeige die Erfahrung, dass Förderprogramme oftmals einige Zeit bräuchten, bis sie von den Bürgern angenommen werde. Dennoch sei es bereits „sehr gut nachgefragt“, sagt Fleig. Besonderen Wert bei der Förderung lege die Stadt auf die Teilhabe der Mieter. Daher wird für Photovoltaik-Balkonmodule ein pauschaler Zuschuss von 200 Euro für die Anschlusskosten mit einem Wieland-Stecker gewährt. Auch gibt es einen Innovationsbonus von 150 Euro für neue Photovoltaik-Anlagen an Fassaden, auf intensiv genutzten Gründächern, im Denkmalschutzbereich sowie kombinierte Photovoltaik-Solarthermie-Kollektoren, die in der Anschaffung teurer sein als herkömmliche Dachanlagen. „Es werden Flächen nutzbar gemacht die zwar bei weitem keinen so guten Ertrag liefern wie Dachflächen, aber eben auch ansonsten komplett ungenutzt blieben. Wir sehen das allerdings am liebsten als Ergänzung zu den bereits belegten Dachflächen und nicht als ein ‚stattdessen‘ an“; erklärt Fleig weiter.

Insgesamt hat die Stadt Freiburg rund 600.000 Euro für das Förderprogramm „Klimafreundliches Wohnen“ vorgesehen. Die Summe gilt für alle drei Programmteile, wovon der Baustein „Stromerzeugung erneuerbar“ einer ist. Eine genaue Aufteilung der Summe zwischen den Bausteinen gebe es nicht.

Die kostenlose Einstiegsberatung für Photovoltaik-Anlagen kann sowohl von Privathaushalten als auch Gewerbebetrieben in Anspruch genommen werden. Ziemlich einzigartig ist auch die Förderung der ersten Steuerberatung nach der Inbetriebnahme der Photovoltaik-Anlage. Diese wird mit 500 Euro von der Stadt Freiburg unterstützt, sofern sie durch einen zugelassenen Steuerberater erfolgt.

Bei der Förderung der Speichersysteme in Kombination mit Photovoltaik-Anlagen hat die Stadt nach dem Programmstart noch eine kleine Veränderung vorgenommen. Sie hat das Verhältnis zwischen neu zu installierender Photovoltaik-Leistung und nutzbarer Speicherkapazität und damit die Förderhöhen leicht angepasst. Die Förderung sieht vor, dass maximal 0,8 Kilowattstunden nutzbare Speicherkapazität pro 1,0 Kilowatt Photovoltaik-Leistung bezuschusst werden. Die Förderhöhe liegt zwischen 150 und 1500 Euro. Der Zuschuss für die Dachvollbelegung, wobei die Photovoltaik-Anlage die Mindestgröße aus dem Erneuerbare-Wärme-Gesetz überschreiten muss, beträgt zwischen 200 und 1500 Euro.