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Nach der „Netzentgelt-Analyse 2020“ von „EnPortal“ reichen die jährlich zu zahlenden Netzentgelte für energieintensive Unternehmen in Deutschland von 2,3 bis 4,1 Cent pro Kilowattstunde, je nachdem wo es in Deutschland produziert. Gegenüber 2019 haben sich die Netzentgelte in den meisten Regionen zudem weiter erhöht.

Die „Netzgelt-Analyse 2020“ von „EnPortal“ zeigt, wie stark die Kosten für die Unternehmen in Deutschland differieren. Am Beispiel eines Unternehmens mit fünf Gigawattstunden Energieverbrauch jährlich zeigt das Portal die anfallenden Kosten für Abnahmestellen an den Standorten Hamburg, Düsseldorf, Dresden, Frankfurt und München aufgezeigt. Es kommt heraus, dass einzig am Standort Dresden um ein Prozent niedrigere Netzentgelte anfallen als noch 2019. In allen anderen Städten werden Kostensteigerungen zwischen fünf und sieben Prozent für 2020 konstatiert, was zumindest weniger ist als im Jahr davor in Hamburg und Frankfurt.

Insgesamt sind die Netzentgelte für solche Unternehmen in Düsseldorf am günstigsten. Dort liegen sie bei gut 2,3 Cent pro Kilowattstunde – aufsummiert auf den Jahresverbrauch fallen damit Kosten von 115.700 Euro für Netzentgelte an. In allen anderen Regionen Deutschlands, die „EnPortal“ untersuchte liegen sie deutlich höher – nämlich zwischen knapp 3,6 und 4,1 Cent pro Kilowattstunde. Damit müssen die Unternehmen rund 180.000 bis 205.000 Euro an Netzentgelten pro Jahr zahlen.

Die Analyse zeigt aber auch, dass gerade in Dresden und München die Netzentgelt gegenüber 2017 deutlich gesunken sind, während sie sich in Düsseldorf moderat erhöhten. Deutlich stärker war die Steigerung der Netzentgeltkosten in Hamburg und Frankfurt seit 2017. In Frankfurt sind sie demnach um knapp 45.000 auf 205.000 Euro gestiegen.