• Reinigung Ihrer Photovoltaikanlage

    Eine Reinigung Ihrer Photovoltaik und/oder Solaranlage bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Daher ist eine professionelle, schonende und zugleich ökologische Grundreinigung sinnvoll um den Werterhalt Ihrer Investition zu sichern.

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  • Wartung von Photovoltaik-Anlagen

    Solaranlagen sind sehr wartungsarm und somit ist das Betreiben einer Solaranlage mit wenig Aufwand verbunden. Verschmutzte Module, lose Solarkabel und Stecker, sowie nicht richtig funktionierende Wechselrichter mindern allerdings die Erträge von PV-Anlagen.

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Anfang August startete das bayerische Wirtschaftsministerium ein neues Förderprogramm für Photovoltaik-Speichersysteme bis 30 Kilowattstunden Kapazität. Das Netzwerk Carmen veröffentlichte nun die angekündigte Liste mit 265 Speichern, die die Förderbedingungen erfüllen. Sie soll fortlaufend aktualisiert werden.

Wissenschaftler haben eine hochauflösende georegionale Methode zur Bewertung des solaren Potenzials aller Gebäude in der EU entwickelt und sind zu dem Schluss gekommen, dass Photovoltaik-Dachanlagen ein Viertel des Strombedarfs der Region decken könnten. Die Forscher sehen die Netzparität für Photovoltaik-Dachanlagen außerhalb der östlichen EU-Mitgliedsstaaten mit günstigen Strompreisen aus fossilen Brennstoffen bereits erreicht ist, darunter auch in Deutschland.

US-Forscher des MIT sagen, dass der Klimawandel die Erzeugungsleistung der Solarmodule reduzieren könnte. Analysen auf Basis von IPCC-Erwärmungsszenarien zeigen, dass in einigen Regionen der jährliche Output der Photovoltaik-Anlagen um bis zu 50 Kilowattstunden pro installiertem Kilowattpeak sinkt. Auch das Fraunhofer ISE in Freiburg ist bereits zu ähnlichen Werten gekommen.

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Eine Studie von US-Wissenschaftlern des Massachussetts Institute of Technology (MIT) hat die möglichen negativen Auswirkungen steigender Temperaturen weltweit auf die Leistung von Solarmodulen untersucht. Die Forscher berechneten, dass Silizium-Solarmodule für jeden Grad des globalen Temperaturanstiegs etwa 0,45 Prozent ihrer Leistung verlieren könnten. Dies könne als typischer Wert angenommen werden, betonen die Forscher des MIT.

Die Berechnungen in der Studie „The Impact of Global Warming on Silicon PV Energy Yield in 2100“ wurden unter Verwendung des vom Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) der Vereinten Nationen veröffentlichten Szenarios „repräsentativer Konzentrationspfad 4,5“ durchgeführt. Dieses enthält einen Spitzenwert der CO2-Emissionen im Jahr 2040 und sieht einen globalen durchschnittlichen Temperaturanstieg von 1,8 Grad Kelvin bis 2100 vor.

Höhere Temperaturen, größere Verluste

Obwohl die Leistung von Solarmodulen mit steigenden Temperaturen überall sinken würde, wären laut der Studie die südlichen USA, das südliche Afrika und Zentralasien am stärksten betroffen. „Wir prognostizieren eine mittlere Reduzierung der jährlichen Erzeugungsleistung um 15 Kilowattstunden pro Kilowattpeak [der Photovoltaik-Leistung], in einigen Bereichen um bis zu 50 Kilowattstunden pro Kilowattpeak“, schreiben die MIT-Forscher.

Innovative Solarmodul-Materialien und neue Modularchitekturen könnten eine höhere Widerstandsfähigkeit gegen hohe Temperaturen haben. „Zum Beispiel haben Materialien mit einer höheren Bandlücke wie Cadmiumtellurid einen deutlich geringeren Abfall der Effizienz“, stellte die US-Wissenschaftler fest.

Fraunhofer ISE kommt zu ähnlichen Ergebnissen

Bruno Burger von Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hatte in einem pv magazine-Interview kürzlich auf ähnliche Ergebnisse der Freiburger Wissenschaftler verwiesen, wonach hocheffizientere kristalline Solarmodule weniger temperaturanfällig seien. Die Leistungsmessung für die Solarmodule erfolgt dabei bei 25 Grad Celsius. „Bei monokristallinen Solarmodulen sehen wir eine Abnahme der Leistung um 0,4 Prozent pro Kelvin beziehungsweise Grad Celsius, also bei zehn Grad mehr erzeugen die Photovoltaik-Anlagen rund vier Prozent weniger. Bei hocheffizienten Modulen liegen die Auswirkungen bei zehn Grad mehr eher bei drei Prozent und bei älteren polykristallinen Modulen mit knapp fünf Prozent etwas höher“, erklärte Burger.

Die Photovoltaik-Anlagen im bayerischen Teil Schwabens konnten im ersten Halbjahr rechnerisch den ganzjährigen Strombedarf von 300.000 Haushalten decken. Auch der Abfluss von Strom ins vorgelagerte Übertragungsnetz erreichte eine neue Höchstmarke.

u Jahresbeginn war es die Windkraft, der für einen hohen Anteil erneuerbarer Energien an der Nettostromerzeugung in Deutschland sorgte. Seit März trägt auch die Photovoltaik dazu bei und seither lag die Erneuerbaren-Erzeugung konstant über jener aus Kohle und Gas zusammen, wie die Freiburger Wissenschaftler des Fraunhofer ISE zeigen. Am Wochenende lag die Nettostromerzeugung aus Photovoltaik, Windkraft und Co. zudem stundenweise über der Last.

Die Analysten von Wood Mackenzie erwarten eine Verfünffachung des europäischen Marktes auf eine installierte Speicherkapazität von 6,6 Gigawattstunden bis 2024. Deutschland als Vorreiter hat den Weg für einen größeren Einsatz privater Photovoltaik-Heimspeicher in Europa geebnet und Spanien könnte der nächste große Markt werden. Hierzulande wird die Wirtschaftlichkeit der Heimspeicher nach der Analyse im Jahr 2022 erreicht sein, in Italien bereits 2021.

Ende Oktober wird es voraussichtlich die erste mündliche Verhandlung in dem Fall geben. Drei Bauernfamilien und Greenpeace hatten im Frühjahr Klage eingereicht, da sie die Maßnahmen der Bundesregierung unter Kanzlerin Angela Merkel gegen den Klimawandel für unzureichend halten.