Unterschiedliche Solarzelltypen:

Je nach Herstellungsverfahren unterscheidet man größtenteils in drei Arten von Silizium Solarzellen: Monokristalline, polykristalline und amorphe Solarzellen.

Monokristalline Solarzellen:

Zur Herstellung von monokristallinen Siliziumzellen benötigt man hochreines Halbleitermaterial. Aus einer Siliziumschmelze werden einkristalline Stäbe (Monokristall) gezogen und anschließend in dünne Scheiben gesägt. Dieses Herstellungsverfahren garantiert relativ hohe Wirkungsgrade, ist aber auch aufwendig und damit teurer.

Diese Zellen sind vom Erscheinungsbild her meist einheitlich dunkel oder fast schwarz. Markenzeichen ist die pseudoquadratische Zellform

Polykristalline Solarzellen:

Kostengünstiger ist die Herstellung von polykristallinen Zellen. Dabei wird flüssiges Silizium in Blöcke gegossen, die anschließend in Scheiben gesägt werden. Bei der Erstarrung des Materials bilden sich unterschiedlich große Kristallstrukturen aus, an deren Grenzen Defekte auftreten. Diese Kristalldefekte haben einen geringeren Wirkungsgrad der Solarzelle zur Folge

Das Erscheinungsbild ist oft etwas schimmernd und meist bläulich.

Amorphe Solarzellen:

Mit amorphen Solarzellen (oder auch Dünnschichtzellen) lässt sich ein homogenes Erscheinungsbild erreichen, weil die Zellfläche einheitlich dunkelbraun oder schwarz ist. Hergestellt werden diese Zellen indem auf Glas oder anderes Substratmaterial eine Siliziumschicht abgeschieden wird. Die Schichtdicken betragen weniger als 1 µm (Dicke eines menschlichen Haares: 50-100 µm), so daß die Produktionskosten allein wegen der geringeren Materialkosten niedriger sind.

Weitere Arten sind Hybrid-HIT-Zellen und CIS-Zellen.

Unterschiedliche Materialien und Techniken…

Die verschiedenen Ausführungen von Solarzellen unterscheiden sich hinsichtlich der verwendeten Materialien, der Kristallstruktur und der Materialdicke. Daraus resultieren unterschiedliche Wirkungsgrade, Lebensdauer und Kosten.

Dickschicht-Solarzellen

Das am häufigsten verwendete Material für Solarzellen ist Silizium. Monokristalline Zellen erreichen Wirkungsgrade bis zu 20 %. Bei polykristallinen Zellen ist das Material sichtbar unregelmäßig strukturiert. Sie haben Wirkungsgrade von derzeit ca. 14 % und weisen zudem das günstigste Preis-Leistungsverhätnis auf. Daher wird aktuell diese Ausführungsart am häufigsten eingesetzt. Mit alternativen Solarzellenkonzepten wie Farbstoffsolarzellen oder organischen Solarzellen sollen die Herstellungskosten in Zukunft gesenkt werden.

Dünnschicht-Solarzellen

Dünnschicht-Solarzellen auf Siliziumbasis weisen Wirkungsgrade von bis zu 8 % auf. Ihr Vorteil ist der geringe Materialbedarf an Halbleitermaterial, was sich in geringeren Kosten bemerkbar macht.

LGBC-Zellen (BP Solar) Laser Groove Buried Contact

Diese auch Saturnzellen genannten Solarmodule zählen zu den monokristallinen Hochleistungszellen. Durch die besondere Struktur der Zellen werden Reflexionsverluste verringert. Licht, das von der Seite einfällt, kann somit besser genutzt werden.

CIS-Solarmodule

CIS-Module sind als Dünnschichtmodule ausgeführt und werden nach Ansicht vieler Experten durch ihre neue Technologie an Bedeutung gewinnen. CIS steht für Kupfer (Cu), Indium (In) und Selen (SE). Unter den Dünnschicht-Modulen sind CIS-Module diejenigen mit dem derzeit höchsten Wirkungsgrad von zur Zeit bis zu 12 %.

 

Für die Wahl der richtigen Module für Ihr Dach, sprechen Sie uns an. Wir schauen uns die örtlichen Gegebenheiten bei Ihnen an und beraten Sie gern.

 

Wechselrichter

Der Photovoltaik Wechselrichter ist dafür zuständig, den Gleichstrom in Wechselstrom, bzw. Gleichspannung in Wechselspannung umzuformen. Das, was die Solarmodule generieren, ist Gleichstrom und Gleichspannung. Damit der Strom ins öffentliche Netz eingespeist werden kann, muss er zuvor in Wechselstrom und Wechselspannung umgewandelt werden. Bei der notwendigen Transformation sollten die Verluste so gering wie möglich gehalten werden. Der Solar Wechselrichter überwacht zudem die Einspeisung ins öffentliche Netz und trennt diese bei Netzstörungen oder Netzausfall.

Der Wechselrichter speichert alle relevanten Daten, seien es langfristig aufsummierte Ertragsdaten oder kurzzeitig Fehlerprotokolle. Neuere Modelle bieten auch eine kleine Datenvisualisierung.